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SLOW – SLOW – QUICKQUICK – SLOW, Ausstellung im Kulturpavillon

17. September /16:00 - 19:00

Kostenlos

Die erste Idee war: die Sehnsucht nach Verlangsamung, nach Verharren – hierzu gemeinsam etwas zu entwickeln … – Die gegenwärtige Weltsituation verbreitet Verwirrung, Skepsis, Pessimismus, sogar Angst und Beklommenheit angesichts sich überschlagender und wirklich besorgniserregender auch näher rückender Ereignisse.

Diesen Gedanken und Gefühlen möchte unsere Aktion im Kultursommer der Stadt Brandenburg etwas Lebendiges entgegensetzen. Denn es muss immer wieder hervorgeholt und gelebt werden, was uns mit- und füreinander im künstlerischen Sinne arbeiten und „spielen“ lässt.

Unser Projekt möchte verlangsamte, bewusste Wahrnehmung und eingehendes Betrachten ermöglichen, das Erinnerungen wachruft, Vertrautes findet und auch ungewohnte Sichtweisen zulässt. Die Anleihe des Titels aus dem tänzerischen Kontext soll in die Rhythmik und Beschwingtheit führen, mit der die verschiedenen Aktionen eine Klammer  bekommen und so Musik, Installation, Ausstellung, Projektion und Tanz in Pavillon und Park zusammenfinden.

SLOW – SLOW – QUICKQUICK – SLOW
Video-Projektion & Ausstellung im Pavillon
Nora Schlecht/Brandenburg | Katja Struif/Köln | Bärbel Burck/Mannheim | Nancy Jahns/Brandenburg

Do – Sa 16 – 19 Uhr
Projektionen bis 22 Uhr

Programm: 

Freitag, 4. September, 18 Uhr: Vernissage SLOW-SLOW – QUICKQUICK – SLOW und Installation Christel Fetzer

Samstag, 5. September, 18 Uhr: SLOW_ in between Ortsspezifische Soundperformance: Wieland Krause/Halle – Auf Basis von Field Recordings, Aufnahmen von elektromagnetischen Signalen und vor Ort gesammelten Materialien mit Klangeigenschaften entstehen mehrkanalige Kompositionen, die die akustischen Profile der jeweiligen Orte aufgreifen und mit klangkunstlerischen Mitteln reflektieren.

Sonntag, 6. September, ab 14 Uhr: Vanuatu Transformationen – Eine Performance mit Linienbildern, Bewegung und Klängen:  Guido Kramann/Leipzig mit Unterstützung durch Klaus-Dieter Hilf/Edingen und Gästen – Die Sandzeichnungen von Vanuatu wurden von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt. Sie waren für die  Entwicklung der Performance die Hauptinspirationsquelle. In der Performance geht es um das Erstellen einer Zeichnung und ihre anschließende Umwandlung in Musik, die Umwandlung der Musik in Bewegung und die Umwandlung der Bewegung zurück in eine Zeichnung usf. Es geht um die Suche nach besonders plausiblen Verbindungen zwischen Bild, Partitur, Musik und Bewegung.

Samstag, 12. September, 18 Uhr: Ortsspezifische Tanzperformance im Park: Kristina Buketova/Halle – Inspiriert von Methoden des japanischen Butoh entwickelt sie Strategien, den Körper in einem sich ständig wandelnden Zustand im gegenwärtigen Moment erfahrbar zu machen.

Montag, 14. September, 18-20 Uhr: Live-Radiosendung Radio Pax- Gespräch mit Experten und KünstlerInnen zum Thema Zeit und aktuelle Entwicklungen, Musik. Gäste sind willkommen!

Dienstag, 15. September, 20 Uhr: Terra-Rium – Tanzperformance im Kulturpavillon: Hannah I. Riesenberg, Annika Sutter/Brandenburg – TERRA.RIUM ist eine Tanzperformance, die unterschiedliche Bewegungsqualitäten erkundet: Sie verlangsamt, orientiert sich an Bewegungsmustern von Reptilien und lässt Körper in Kontaktimprovisation aufeinander wirken.

Sonntag, 20. September, 18 Uhr: Finissage mit Musik und Projektionen

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Barrierefreier Zugang zum Veranstaltungsort
An wen richtet sich die Veranstaltung?
An alle

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